Hallo, ich bin Lilly. Ich bin 11 Monate. Ich trinke fast ausschließlich kalte Babymilch. Mir bekommt kalte Babymilch sehr gut. Mein Verdauungssystem hat viel Hitze und die kalte Milch hilft mir, meine Temperatur zu stabilisieren. Ausserdem brauche ich viel Flüssigkeit. Feste Nahrung ist mir noch nicht so wichtig. Warme Milch und warmes Essen mag ich gar nicht, weil mir davon immer so heiss wird und dann bekomme ich Bauchweh. Und dann bin ich auch gereizt. Meine Mama konnte mich auch nicht Stillen, ich wollte die Brust nicht, sie war mir immer zu warm. Seit Mama das weiss, ist sie sehr erleichtert. Sie hatte oft ein schlechtes Gewissen, dass es mit dem Stillen nie geklappt hat.
Ich bin Dayana und ich bin eine „Tag-Esserin“. Zum Verdauen brauche ich unbedingt Tageslicht. Wenn meine Mama mich nachts stillt, bekomme ich furchtbar Bauchweh und muss die ganze Nacht weinen. Wenn Mama mich nur stillt, solange es hell ist, kann ich die ganze Nacht durchschlafen und habe kein Bauchweh! Das Licht ist ganz wichtig für mich. Ich bin auch sehr gern draussen und in der Sonne. Das Licht aktiviert meinen Körper und meine Verdauung. In dunklen Räumen habe ich keinen Appetit. Im Winter esse ich auch viel weniger. Wenn ich im Winter abends noch etwas essen will, wenn es schon dunkel ist, schaltet mir Mama eine Tageslicht-Lampe ein, damit ich kein Bauchweh bekomme. 
Hallo ich bin Tobias. Ich will vor allem in Ruhe essen. Ich brauche viel Zeit und eine emotional beruhigende Atmosphäre beim Essen. Wenn meine Mama gestresst ist, schlägt sich das auch auf meine Verdauung und ich möchte nichts essen. Sehr gerne esse ich auch ganz allein. Da kann ich still geniessen. Wenn die Familie beim Essen hektisch ist, werde ich ganz gereizt. Wenn ich groß bin, werde ich dafür sorgen, dass beim Essen alle so lange sitzenbleiben, bis ich fertig bin. Es stört mich sehr, wenn jemand während dem Essen aufsteht, oder beim Essen emotional diskutiert wird.
Ich bin Maja, und eine „Warm-Esserin“. Die Wärme im Essen aktiviert mich und ich habe dann viel mehr Energie und eine bessere Verdauung. Kaltes Essen kann ich nicht so gut verwerten, und nach einer kalten Mahlzeit bin ich eher müde. Ausserdem ist mein Temperaturhaushalt empfindlich, das warme Essen und Trinken hilft mir dabei. Ich habe immer eine flasche warmen Tee oder warmes Wasser dabei, denn ich mag gar nicht durstig sein. Mein Körper mag es gar nicht, wenn ich nur wenig Flüssigkeit bekomme.
Ich bin Valentin, und ich bin eine „Purist“. Das Essen muss für mich ganz einfach und naturbelassen sein. Komplexe Fertiggerichte oder Speisen mit vielen vermischten Zutaten stressen mich, ich kann das nicht so gut verdauen. Mir ist eine einfache Schale Reis viel lieber als ein aufwändig gekochtes Menü. Meine Mutter hat es mit mir ganz leicht beim Kochen. Mein einfaches Essen ist wichtig für meine Klarheit und eine effiziente Verdauung. „Unklares“ Essen trübt auch meine Wahrnehmung.
Ich bin Gustav, ich bin ein „Nacht-Esser“. Am liebsten esse ich, wenn es schon dunkel wird, oder in dunklen Räumen. Ich bin lichtempfindlich und direktes Licht beim Essen mag ich gar nicht. Tagsüber ist meine Verdauung nicht so gut, da bekomme ich einen Blähbauch vom Essen. Abends ist es für mich viel besser zu essen! Leider sagen alle gängigen Ernährungsregeln, dass es ungesund sein, abends zu essen. Aber für mich ist es bestimmt nicht so. Für mich ist es gesund, meine Hauptmahlzeit abends zu mir zu nehmen und tagsüber nur wenig zu essen.
Hallo, ich bin Flora und eine „zuhörende Esserin“. Ich mag Musik, Gespräche und eine klanglich stimulierende Atmosphäre beim Essen. Wenn es ganz leise beim Essen ist, werde ich sehr müde und kann dann nicht gut verdauen. Ich mag laute Restaurants und auch den Fernseher beim Essen! Je dichter der Klang, desto besser. Natürlich müssen es angenehme Geräusche sein. Ich brauche die klangliche Stimulanz beim Essen, sie regt meine Verdauung an.
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